Website erstellen lassen

Infografik zum Thema „Website erstellen lassen“ mit einer modernen Darstellung professioneller Webentwicklung. Im Mittelpunkt stehen ein Laptop, Tablet und Smartphone mit responsivem Webdesign, das auf verschiedenen Geräten angezeigt wird. Die Grafik erklärt die Vorteile einer professionellen Website, darunter individuelles Design, mobile Optimierung, hohe Ladegeschwindigkeit, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und einfache Pflege. Zusätzlich werden die wichtigsten Vorteile wie professioneller Unternehmensauftritt, mehr Kundenanfragen, bessere Auffindbarkeit bei Google, Zeitersparnis und zuverlässige Betreuung dargestellt. Im unteren Bereich zeigt ein Prozessdiagramm die Schritte Beratung, Konzeption, Entwicklung, Test & Optimierung sowie Launch und Betreuung einer neuen Website. Modernes Design in Blau-, Weiß- und Grautönen mit Fokus auf Webdesign, Online-Marketing und digitale Sichtbarkeit.
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Website erstellen lassen bedeutet: Du beauftragst eine Webdesign-Agentur oder einen Freelancer mit der Konzeption, dem Design und der technischen Umsetzung deiner Website, statt sie selbst zu bauen. Das Ergebnis ist eine professionell entwickelte Online-Präsenz, die auf dein Unternehmen, deine Zielgruppe und deine Geschäftsziele zugeschnitten ist.

Was bedeutet „Website erstellen lassen“?

Wer eine Website erstellen lässt, delegiert das Projekt vollständig an einen externen Dienstleister. Das umfasst in der Regel: Konzeption und Struktur (Sitemap, Seitenaufbau), visuelles Design, technische Umsetzung (CMS, Programmierung), Texte und Bilder sowie die technische Grundoptimierung für Suchmaschinen.

Der Unterschied zum Selbstbauen: Baukastentools wie Wix, Squarespace oder Jimdo ermöglichen es, eine einfache Website ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Schnell, günstig, aber mit klaren Grenzen bei Design, SEO und Skalierbarkeit. Eine professionell erstellte Website wird individuell entwickelt und auf die konkreten Ziele des Unternehmens ausgerichtet.

Für Handwerker, Selbstständige und KMU ist das Beauftragen einer Agentur oder eines Freelancers die häufigste Wahl, wenn eine Website mehr leisten soll als eine reine Visitenkarte zu sein. Wenn sie also aktiv Kunden gewinnen, Google-Rankings aufbauen und das Unternehmen glaubwürdig repräsentieren soll.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Die Preisspanne ist in Deutschland breit. Entscheidend sind: Umfang, Anbietertyp, Region und gewünschter Funktionsumfang.

Website-TypFreelancerAgentur
Visitenkarte (3–5 Seiten)1.500–3.500 €3.000–6.000 €
Unternehmenswebsite (8–15 Seiten)2.000–8.000 €5.000–20.000 €
Website mit SEO-Strategie3.000–10.000 €8.000–25.000 €
Online-Shop (eCommerce)5.000–15.000 €15.000–60.000 €

Stundensätze 2026 in Deutschland: Freelancer berechnen 50–120 € pro Stunde, Agenturen 80–180 €. Entscheidend ist aber nicht der Stundensatz, sondern das Gesamtergebnis.

Laufende Kosten nach dem Launch:

  • Hosting: 5–50 € pro Monat
  • Domain: ca. 10–20 € pro Jahr
  • Wartung und Updates: ab 50 € pro Monat
  • Sicherheitszertifikat (SSL), Plugin-Lizenzen: 100–500 € pro Jahr

Realistisch sollten Selbstständige und KMU mit 300–700 € jährlichen Betriebskosten zusätzlich zum Erstellungspreis rechnen.

Website erstellen lassen in 5 Schritten

So läuft ein typisches Webprojekt ab:

Schritt 1: Briefing und Anforderungsanalyse

Im ersten Gespräch klärst du gemeinsam mit dem Dienstleister: Was ist das Ziel der Website? Welche Seiten werden benötigt? Wer ist die Zielgruppe? Welche Texte, Bilder und Logo-Dateien lieferst du? Ein sauberes Briefing verhindert Nacharbeit und hält den Zeitplan.

Schritt 2: Konzept und Sitemap

Der Dienstleister erstellt einen Strukturplan (Sitemap) mit allen geplanten Seiten und deren Hierarchie. Hier wird auch entschieden, welches CMS eingesetzt wird. In den meisten Fällen WordPress oder Typo3.

Schritt 3: Design und Prototyp

Auf Basis des Konzepts entsteht ein visueller Entwurf: Farbwelt, Typografie, Layout. Du gibst Feedback, es folgen Abstimmungsrunden bis zur Freigabe.

Schritt 4: Umsetzung und Entwicklung

Die freigegebene Gestaltung wird technisch umgesetzt: CMS-Installation, Seitenaufbau, Texte einpflegen, Kontaktformulare, mobile Ansicht, Ladezeiten-Optimierung.

Schritt 5: Test und Launch

Vor dem Go-Live werden alle Seiten geprüft: Links, Formulare, Darstellung auf verschiedenen Geräten, HTTPS-Zertifikat, Datenschutzerklärung und Impressum. Danach erfolgt die Domain-Umschaltung.

Typische Projektdauer: 2–6 Wochen für eine Standardwebsite ab vollständigem Briefing und Materialfreigabe.

Website erstellen lassen: Agentur, Freelancer oder Baukasten?

MerkmalAgenturFreelancerBaukasten (Wix, Jimdo)
Kosten (einmalig)5.000–25.000 €1.500–8.000 €0–300 €
Laufende Kostenmittelgering14–40 €/Monat
Design-Individualitätsehr hochhochbegrenzt
SEO-Qualitäthochje nach Anbietereingeschränkt
Betreuung & Supportlangfristigoft projektbezogenSelf-Service
Geeignet fürKMU mit BudgetSelbstständige, HandwerkerKleinstprojekte, Tests

Für Handwerker und Selbstständige ist ein erfahrener Freelancer oft die wirtschaftlichste Wahl: direkter Ansprechpartner, geringerer Overhead als eine Agentur, individuelle Lösung. Der Nachteil: Fällt der Freelancer aus, gibt es keinen Rückfall auf ein Team.

Agenturen bieten mehr Struktur, Prozesssicherheit und langfristige Betreuung. Das rechtfertigt den höheren Preis, wenn das Webprojekt komplex ist oder die Website zentral für das Neukundengeschäft aufgebaut wird.

Was kostet eine Website 2026? – Aktuelle Entwicklungen

Zwei Entwicklungen verändern den Markt 2026:

1. Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG): Seit Juni 2025 gilt in Deutschland das BFSG. Es verpflichtet viele Websites, vor allem Online-Shops und Dienstleister, zu nachweisbarer Barrierefreiheit (z.B. für blinde Nutzer, die Screenreader einsetzen). Wer seine Website jetzt neu erstellen lässt, sollte Barrierefreiheit von Anfang an mitplanen. Nachträgliche Anpassungen sind deutlich teurer.

2. KI-gestützte Erstellung: Tools wie Wix ADI oder AI-gestützte Page-Builder können einfache Websites schneller generieren. Das senkt die Einstiegskosten, ändert aber nichts an den grundlegenden Anforderungen für professionelle Sichtbarkeit: individuelle Inhalte, technische SEO und DSGVO-Konformität.

Häufige Fragen zum Thema Website erstellen lassen

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Die Kosten hängen vom Umfang und Anbietertyp ab. Eine einfache Unternehmenswebsite mit 5–8 Seiten kostet beim Freelancer zwischen 1.500 und 3.500 Euro, bei einer Agentur zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Größere Projekte mit SEO-Strategie und individuellem Design liegen bei 8.000 bis 25.000 Euro. Hinzu kommen laufende Kosten für Hosting, Wartung und Domain von etwa 300–700 Euro pro Jahr.

Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Eine Standardwebsite für Selbstständige oder Handwerker ist in der Regel in 2 bis 4 Wochen fertig. Vorausgesetzt, Briefing und Materialien (Logo, Texte, Bilder) werden zügig geliefert. Komplexere Projekte mit Online-Shop oder individuellem Design dauern 6 bis 12 Wochen.

Agentur oder Freelancer – was ist besser?

Das kommt auf dein Projekt an. Für Handwerker und Selbstständige mit einer Business-Website ist ein erfahrener Freelancer oft das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis: direkter Kontakt, kein Agentur-Overhead. Eine Agentur ist sinnvoll, wenn du langfristige Betreuung, ein breites Team mit verschiedenen Spezialisten oder ein größeres Webprojekt benötigst.

Was brauche ich, bevor ich eine Website erstellen lasse?

Du brauchst mindestens: dein Logo (am besten als Vektordatei), deine Firmenadresse und Kontaktdaten für Impressum, eine Vorstellung davon, welche Seiten und Inhalte du brauchst, und, wenn vorhanden, erste Texte oder Informationen zu deinen Leistungen. Den Rest erarbeitet ein guter Dienstleister gemeinsam mit dir.

Kann ich eine Website auch günstig erstellen lassen?

Ja, mit einem Freelancer aus der Region oder über Plattformen wie Fiverr sind einfache Websites ab 500–1.500 Euro möglich. Das Risiko: Qualität und SEO-Grundlagen variieren stark. Wer eine Website für Neukundengewinnung über Google benötigt, sollte nicht am falschen Ende sparen.

Quellen

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